Posted tagged ‘Griechenland’

Irre! Pleite Griechen haben auch EM-Titel erschummelt

Mai 25, 2010

Ein irrer Verdacht erschüttert die Fussball-Welt. Die irren Pleite-Griechen sollen bereits bei der Fussball-EM 2004 in Portugal geschummelt haben, als sie vor aller Welt den Titel des Europameisters gewannen.

Aus gut unterrichteten Quellen ist zu erfahren, dass die Griechen ihren EM-Titel 2004 gar nicht regulär gewonnen haben. Was viele lange Zeit geahnt haben, hat sich nun bewahrheitet.

Der Trick: Die Griechen haben gar keine eigenen Tore erzielt, sondern lediglich mit geliehenen Toren gearbeitet. Unglaublich aber wahr. Die Tore hatten sie sich von den deutschen und französichen Nationalteams geborgt. Als sich im Laufe der Europameisterschaft jedoch herausstellte, dass die Griechen gar nicht in der Lage sein würden, die Tore  zurück zu zahlen, verunsicherten sie damit die Abwehrreihen der Kreditgeber so sehr, dass deren Stabilität zusammenbrach. Nachdem erst der Stabiltätspakt der Franzosen zusammengebrochen war, war es für die Griechen ein leichtes frische Tore bei den Tschechen und den Portugisen zu leihen. So zogen die schlitzohrigen Griechen ins Finale und zum Titel.

Auf Nachfrage antwortete Otto Rehagel: „Kein Wort ist wahr. Ich bin der beste Trainer der Welt. Das ist eine Kampagne der deutschen Presse, die mich noch nie gemocht hat.“

Luis Figo, Nationalmannschaft von Portugal: „… Irre! Dass wir da nicht selbst drauf gekommen sind …“

Was kommt als nächstes? Die WM-Organisatoren in Südafrika sind jedenfalls alarmiert. Nachdem bekannt wurde, dass viele WM-Teams, vor allem die afrikanischen, aber auch Italien und Portugal, bei den Griechen angefragt haben, wurden die Regularien zum Verleih von Toren verschärft:

Joseph Blatter: „Künftig darf sich nur noch Tore leihen, wer vorher selbst welche geschossen hat.“

Jogi Löw: „Das sollen die (Anm. der Red.: die irren Pleite-Griechen) bei der WM in Südafrika mal versuchen. Da werfe ich sie den Löwen (Anm. der Red.: im Kruger-Nationalpark) zum Fraß vor.“

Urlaubsfotos aus Griechenland – Anregung für neue Motive

Mai 5, 2010

Focus Titelbild

Urlaubsfotos - mal anders

Die Akropolis oder Sonnenuntergänge am Strand von Eos kann jeder fotografieren. Aber wer das wahre Griechenland sehen und dokumentieren will, muss schon ein wenig suchen. Vielen Dank an dieser Stelle an die seriösen investigativen deutschen Wirtschafts (!) Journalisten, die sich die Mühe gemacht haben, mal neue Motive zu suchen. Ich bin mir sicher, dass wir da eine schöne Serie draus machen können. Ich denke, dass auch die Bild-Zeitung keine Kosten und Mühen gescheut hat, exklusive Motive zu recherchieren. Für Einsendungen bin ich dankbar.

Traditionelle griechische Bräuche (1): Streik

Dezember 14, 2009

Unter den vielen griechischen Traditionen ist der Streik wohl eine der ältesten und gleichzeitig die am liebevollsten gepflegte. Seit der Antike wird in Greichenland gestreikt. In Sparta und Athen streikten in der Antike bereits die Frauen der Krieger, um Ihre Männer mit dem Liebesentzug zum Frieden untereinander zu zwingen. Diese Tradition hat sich bis heute erhalten,  die hehren Ziele allerdings sind auf der Strecke geblieben.

Heute streikt in Griechenland jeder zu jedem Anlass. Mal streiken die Beamten, mal die Lehrer, mal die Hafenarbeiter, mal die Kioskbesitzer oder die Taxifahrer. Die einen streiken für Lohnerhöhungen, die anderen für kürzere Arbeitszeiten. Am öftesten wird gegen die Ungerechtigkeit gestreikt, die offensichtlich in Griechenland am größten zu seien scheint.

Es gibt mittlerweile einen offziellen Streikkalender, damit sich die Streikenden vor dem Parlament nicht gegenseitig auf den Füssen stehen. Die Streikwochen werden nur durch Randalewochen unterbrochen, wenn die Strassen zum Anzünden von den Schülern und Studenten gebraucht werden. Manchmal, wenn die Griechen besonders streitsüchtig sind, wird sogar gleichzeitig gestreikt und randaliert.

So auch letzte Woche in Athen. Eigentlich wollten die Müllfahrer streiken. Allerdings hatten sie bei ihrer Planung offensichtlich nicht in den Ranadalekalender geschaut. Dort hätten Sie nämlich gesehen. dass das erste Dezemberwochenende bereits für die Randale der Schüler und Studenten reserviert war. In letzter Minute konnten die Streikenden und Randalierer noch einen Kompromiss erzielen: Die Randalierer versprachen hoch und heilig nicht die liegen gelassenen Mülltüten sondern nur selbst mitgebrachte Molotow-Cocktails anzuzünden.

Man stelle sich mal vor. Die Müllfahrer lassen un mühevoller Nichtarbeit alle Mülltüten fein säuberlich auf den Gehsteigen stehen, damit die Athener hierdurch auf die unerträglichen und buchstäblich zum Himmel stinkenden Arbeitsbedingungen der Müllfahrer aufmerksam werden. Und die jungen unerfahrenen Demonstranten verbrennen eben diese Mülltüten, um auf ihre brennende Wut aufmerksam zu machen.

Die Probleme der Athener wären quasi verpufft. Das wäre ein wahres Fest der Schadenfreude für jeden konservativen Streik- und Randalemuffel geworden. Die (nicht streikenden und nicht randalierenden) Athener hätten sich gemeinsam vor den brennenden Müllhaufen versammelt, gesungen, geklatscht und sich die Hände gewärmt.

Gerade noch rechtzeitig hat dann aber ein Gericht den Streik verboten und so konnten Randalierer und Streikende ihre Arbeit fortführen ohne ihr Gesicht zu verlieren.

Griechenland – Staatsdefizit geschönt?

Oktober 25, 2009

Warum wundert mich das nicht? Nach einer Meldung von Reuters bekommt Griechenland gerade einen Satz heisser Ohren, weil die Zahlen zum Haushalt und zur Staatsverschuldung offensichtlich gefälscht sind.

„Das Spiel ist aus – wir brauchen seriöse Statistiken“, sagte der Chef der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, am Montag nach einem Treffen der Euro-Finanzminister in Luxemburg. EU-Wirtschaftskommissar Joaquin Almunia erklärte, er sei ernsthaft besorgt über bedeutende neue statistische Ungereimtheiten.

Faszinierend dabei ist nicht, dass die Griechen (und zwar gleich unter welcher Regierung) ihre Zahlen frisieren. Interessant ist vielmehr, wie die Griechen, immerhin seit bald dreissig Jahren in der EU, es geschafft haben trotzdem Schlusslicht zu bleiben, überholt von Portugal, Irland und bald sogar Bulgarien. Trotz Subventionsbetrug, trotz frisiertem Staatshaushalt und ungeachtet der verschiedenen Wirtschaftsaufschwünge und der olympischen Spiele, die nochmals einen enormen Schub für Griechenland brachten?

Griechen in England

April 20, 2009

Ist das zu fassen?

http://www.youtube.com/watch?v=7gHvATmUsSg

Soll das Integration sein? Wie bitte kann man sich denn so zum Affen machen?

Es ist schon schlimm genaug, dass immer alle – Griechen und Nichtgriechen – aufspringen und Sirtaki tanzen, sobald auf irgendeiner peinlichen Fetenhits-Veranstaltung der Klassiker aus „Zorba the Greek“

gespielt wird. Das ist ungefähr so, wie ja auch alle Deutschen Touristen aufspringen und Schuhplattler tanzen, wenn in Ohio auf einem Octoberfest die Blaskapelle aufspielt.

Ja genau.

Stavros

April 20, 2009

Mein Name ist Stavros Papadatos. Ich bin 36 Jahre alt und wohne in München. Ich habe mich zu diesem Blog entschlossen, um der Welt zu zeigen, wie schwierig es ist, sich als Grieche im Ausland durch’s Leben zu schlagen. Das größte Problem ist nämlich gegen das Bild zu kämpfen, das Nichtgriechen von Griechen haben.  Und die größte Unterstützung bei diesem Kampf erfährt man von eben jenen Griechen, die alles tun, um auch jedes denkbare Klischee von einem Griechen zu erfüllen:

Grieche am Strand

Grieche am Strand

(copyright unbekannt)

Das auf dem Bild bin nicht ich. Ich schwör’s.  Aber es ist in jedem Fall ein gutes Beispiel für das Selbstverständnis der Auslandsgriechen. Ein griechischer Grieche käme niemals auf so eine  Idee. Wozu auch? Weiss doch jeder, dass er Grieche ist.